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Nino

Trainee

Date of registration: Dec 2nd 2009

Posts: 90

61

Friday, February 26th 2010, 10:30pm

Teil 18

Einen stechenden Schmerz spürte ich in meiner linken Brust.
Es fühlte sich an, als würde jemand gegen meine Brust drücken.
Immer und immer wieder.
Als das Drücken aufhörte, lief ein leichter Strom durch meinen Körper.
Ein leichter, nicht schmerzhafter Strom, der bis in die letzte Haarsträhne lief.
Dennoch fühlte es sich wie eine leichte Brise milder Luft an.
Eine leichte Brise, die in mir ein Feuerwerk der Gefühle auslöste.
So schnell es kam, verschwand es schon wieder.
Vielleicht wurde dies ausgelöst, weil ich meinen besten Freund vor mir gesehen habe.
Ein zaghaftes, zurückhaltendes Lächeln, wie ich es noch nie zuvor bei ihm gesehen habe.

„George…?“, fragte ich erschrocken.

„Iz…“, flüsterte er mit ruhiger Stimme.

„Was…was machen wie hier?“.

Er schaute mir tief in die Augen. Ich konnte von seinen Augen ablesen, was er mir sagen wollte. Seine Augen hatten eine so starke Aussagekraft, wie bei keinem anderen Menschen auf dieser Welt.

„Oh, nein…!“, rief ich.

„Die bessere Frage wäre, was du hier machst“, antwortete er.

Ich spürte, wie sich Tränen in meinen Augen bildeten. Ich schloß die Augen und ging in mich.
Ein starkes helles Licht erleuchtete in mir, dass meinen Körper eine angenehme Wärme gab.
Was hatte dieses helle Licht zu bedeuten? War dies das Licht, wovon viele sagen, dass dieses Licht zum Himmel führt? Bin ich deswegen hier? Ich war in einer tiefen Trance. Nach einem Moment wurde mir klar, wieso ich hier bin. Ich öffnete meine Augen, woraufhin mich George fragwürdig anschaute.

„Ich bin deinetwegen hier“, sagte ich ihm.

„Meinetwegen?“, fragte er verwundert.

„George, du darfst nicht gehen!“, stieß ich laut hervor.

„Und was wird aus Meredith, Cristina und mir?“, fügte ich hinzu.

„Iz…“, sagte er fürsorglich.

Ich schaute ihn fragwürdig an. Ich versuchte aus seinen Augen abzulesen, was er mir sagen wollte. Aus irgendeinem Grund gelang es mir nicht. Mir kam es so vor, als ob er sich mir immer mehr entfernte. Jede Sekunde, die verging, entfernte er sich ein kleines Stück von mir. Zwar stand er immer noch an derselben Stelle, aber ich spürte, wie er sich seelisch immer weiter von mir entfernte. Es war so, als würde er bald in den Himmel aufsteigen.

„George…!“, rief ich.

„Iz, meine Zeit ist gekommen“, flüsterte er.

„Nein, George! Wie sollen wir nur ohne dich leben? Erklär mir das bitte!“, antwortete ich verzweifelt.

„Ihr werdet alle glücklich weiterleben können. Sehe dir Alex an. Seit dem er mit dir eine Beziehung angefangen hat, fing er an, sich weiter zu entwickeln. Er hat sich zugestehen müssen, dass er dich liebt. Dies war ein riesiger Schritt für ihn. Er hat nicht nur gelernt, wie er in leichten Zeiten klar kommen muss, sondern auch in schwierigen Zeiten. Er hat gelernt, Verantwortung zu tragen. Und das nur für dich, Izzie. Er hat dies alles für dich getan. Er liebt dich und du liebst ihn. An seiner Seite seid ihr ein unschlagbares Team. Du brauchst nichts Weiteres als Alex. Du wirst glücklich werden“, sagte er mit sanfter Stimme.

Eine Träne lief auf meiner Wange entlang. Ich spürte, wie die Träne auf meiner Haut entlang lief. Plötzlich sah ich nur noch verschwommen, da sich immer mehr Tränen bildeten. So berührt von Georges Worten, vergaß ich, dass ich George nicht gehen lassen durfte.

„Das stimmt nicht. Meine Erlebnisse mit Alex wären nicht halb so toll, wenn ich sie nicht meinem besten Freund erzählen könnte und sie mit ihm teilen würde“, antwortete ich selbstsicher.

„Iz…“, sagte er, während er eine Träne wegwischte.

Ich streckte ihm meine Hand zu, worauf er zögerlich reagierte. Jede Chance wollte ich nutzen, um George wieder auf die Seite des Lebens zu bringen, auch wenn es in aller letzter Sekunde ist. Ich blickte ihm noch mal in die Augen, worauf ich spürte, dass die Zeit knapp ist und er nur noch wenig Zeit hat, um sich für das Leben zu entscheiden.

„George, nimm meine Hand!“, rief ich ihm zu.

Er nickte mir zu, worauf er versuchte, einen Schritt vorwärts zu gehen. Nachdem er am Fahrstuhl angekommen ist, griff er nach meiner Hand. Unsere Hände berührten sich, woraufhin ich ihn in den Fahrstuhl zog. Die Fahrstuhltür schloss sich und fuhr nach unten zurück ins Leben. Vor Erschöpfung lehnte er seine Stirn auf meine Stirn. Langsam spürten wir, wie wir zurück ins Leben zurückkehrten.

„Danke, Iz“, flüsterte er.

„Du bist doch mein bester Freund“, flüsterte ich ihm leise zu.

Jessi

Seriously love MerDer<3

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62

Friday, February 26th 2010, 11:06pm

Schönes Finale. Erst einmal schön, dass du eine ganz FF geschrieben hast und sie auch beendet hast. :clap: Mir hat das letzte Kapitel noch einmal sehr gut gefallen und mir hat die Szenen zwischen Izzie & George sehr gut gefallen. Einfach wunderschön geschrieben. :clap: :thanks: für die Tolle FF. Ihc hoffe wir hören noch mehr von dir.
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made by M+D[i] :hug:
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Fay

Professional

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63

Friday, March 12th 2010, 1:26pm

Tolles Finale! :bunnysmilie:

Dir ist es durch den Dialog zwischen Izzie und Georg super gelungen, das Finale zu einem Höhepunkt werden zu lassen. Der Dialog war sehr spannend und man musste bis zum Ende wirklich bangen, dass Beide auch überleben. Das Ende des Kapitel war noch einmal ein ganz besondere Augenblick. Besser kann man es nicht schreiben! :bravo:

Quoted

Er nickte mir zu, worauf er versuchte, einen Schritt vorwärts zu gehen. Nachdem er am Fahrstuhl angekommen ist, griff er nach meiner Hand. Unsere Hände berührten sich, woraufhin ich ihn in den Fahrstuhl zog. Die Fahrstuhltür schloss sich und fuhr nach unten zurück ins Leben. Vor Erschöpfung lehnte er seine Stirn auf meine Stirn. Langsam spürten wir, wie wir zurück ins Leben zurückkehrten.


Danke, dass Izzie und Georg in deiner FF weiterleben dürfen. Deine Schreibweise ist vom ersten Kapitel bis zum Finale immer besser geworden und du kannst wirklich stolz auf dich sein, wie wunderbar du inzwischen mit Worten umgehen kannst. Ich habe deine FF immer gerne gelesen, vorallem auch, weil sie mich in ganz vielen Szenen an das alten GA erinnert hat, was ich so ins Herz geschlossen habe.

Würde mich wirklich freuen, wenn ich bald wieder etwas von dir Lesen dürfte. Vielleicht hast du ja schon eine Idee für eine neue FF. So, jetzt kann ich nur noch einmal DANKE sagen! :thanks: :clap: smiliekiss :thumbup:

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