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sönnchen

George-Fan

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Sunday, August 29th 2010, 9:25pm

Zitat

„Ich werde diesen einen Monat hier bei euch nicht vergessen“, sagte sie und stieg in den Wagen. „Ich auch nicht“, murmelte Alex und schlang einen Arm um Izzie's Taille.
ohhhh, das trieft ja richtig vor sarkasmus!!! :smiliehappy: aber echt lustig beschrieben...und ich geb jessi da recht, ich kann mir alex auch sehr bildlich dabei vorstellen :rofl2:
ich glaube das mit den zusammenziehen von dexie kann ja noch echte schwierigkeiten geben...denn lexie ist da doch zu schnell und zu euphorisch...
bin auf jeden fall gespannt, wie es weiter geht :thx:

Mona

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282

Monday, August 30th 2010, 1:16am

Zitat

aber echt lustig beschrieben


Das nächste Kapitel wird nicht so lustig, sondern eher ... Hmm ... Ich würde sagen, es regt zum Nachdenken an. :whistle: Izzie erlebt eine Überraschung an die ein Versprechen geknüpft ist, und Lexie versucht alles, um David davon zu überzeugen, mit ihr zusammenzuziehen. :D

:thanx: fürs Lesen und Kommentieren! smiliekiss

Mona

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Monday, August 30th 2010, 4:37pm

Kapitel 46


Seattle Grace Hospital


Aufgeregt rannte Lexie die Treppe nach unten zur Notaufnahme, während sie die Zeitung an sich gepresst hielt. Sie konnte es nicht glauben, dass sie tatsächlich in ein paar Stunden einen Besichtigungstermin im Apartment ihrer Träume hatte! Und sie konnte es kaum noch erwarten, David davon zu berichten. Es war relativ ruhig, als sie die Notaufnahme betrat. Nur ein paar Patienten lagen hinter geschlossenen Vorhängen und wurden vom Personal versorgt. Sie schaute sich um und ihr Herz sank. Wo war David? Sie wollte die Notaufnahme gerade wieder verlassen, als ein Vorhang zurückgezogen wurde und er dahinter hervortrat.

„Lexie?“ Er sah sie erstaunt an. „Was machst du hier unten? Ich dachte, du hättest gesagt, dass du heute in der freien Klinik aushelfen wolltest.“

Lexie nickte eifrig. „Habe ich auch. Aber vorhin hatte ich Mittagspause. Und da ...“ Sie hielt ihre Zeitung triumphierend in die Höhe. „... fiel mir etwas ins Auge, dem ich sofort nachgehen musste.“

„Aha.“ David schaute fragend auf die Zeitung herab. „Was ist es?“

„Ein Apartment!“ rief Lexie euphorisch aus und blätterte durch die Zeitung, um ihm die Anzeige zu zeigen. „Ich habe vorhin angerufen“, sagte sie stolz. „Die Besitzerin war total nett und hat gleich für heute Abend einen Besichtigungstermin mit mir vereinbart.“

David hob verwirrt die Augenbrauen und sah sie an, nachdem er sich alles durchgelesen hatte. „Planst du das schon länger? Ich hatte keine Ahnung“, sagte er langsam. „Wissen Meredith und Derek darüber Bescheid?“

Lexie nickte grinsend. „Gerade vorhin saß ich mit Meredith zusammen in der Cafeteria“, beantwortete sie seine Frage. „Und sie findet die Idee gut.“

„Na, dann ...“ David rang sich ein höfliches Lächeln ab. „Hört sich … vielversprechend an.“ Er hob den Kopf, als er sah, dass gerade ein Verletzter in die Notaufnahme gebracht wurde. „Tut mir Leid, Lexie, aber ich muss mich jetzt wirklich wieder um meine Patienten kümmern.“ Er wollte sich gerade wegdrehen, als sie ihn zurückrief.

„David warte!“

„Ist noch etwas?“ fragte er und runzelte dabei die Stirn.

„Du bist also einverstanden?“ Sie sah ihn mit erwartungsvollem, nervösem Blick an.

„Womit?“ Seine Stirnfalten vertieften sich weiter.

„Wovon reden wir denn die ganze Zeit?“ Ungeduldig rollte Lexie mit den Augen. „Das Apartment!“ erinnerte sie ihn.

David wollte gerade antworten, als er sah, wie einer der Sanitäter ein Zeichen machte, dass er herüberkommen sollte. „Ich muss jetzt wirklich gehen!“ sagte er abgelenkt.

„David!“

Er wandte sich noch einmal kurz zu ihr. „Es ist deine Entscheidung“, sagte er schnell. „Wenn es dir gefällt, nimm es!“

Überglücklich drückte Lexie ihre Zeitung an sich, als sie die Notaufnahme verließ. Sie konnte es nicht glauben. David hatte zugestimmt, mit ihr zusammen zu leben!

Grey Haus

Izzie wusste, dass etwas passiert sein musste, als Alex gegen Mitternacht nach Hause kam und nach einer knappen Begrüßung gleich weiter ins Wohnzimmer ging, um den Fernseher einzuschalten. Sie war müde und ausgelaugt nach dem anstrengenden Arbeitstag und wünschte sich nichts mehr, als eine heiße Dusche zu nehmen und sich dann ins Bett zu kuscheln. Aber sie hatte auf ihn gewartet, weil er sich nach seiner Fahrt nach Chehalis, nicht einmal bei ihr gemeldet hatte. Und auch im Krankenhaus hatten sie sich nur kurz von weitem gesehen, ohne allerdings miteinander reden zu können. Seine Schweigsamkeit machte sie stutzig. Es war sonst nicht seine Art, so wortkarg zu sein. Auch wenn er müde war, hatten sie immer ein paar Worte gewechselt. Es ließ Izzie keine Ruhe. Sie musste wissen, was ihn bedrückte. Sie hatte eine wage Vermutung und hoffte, dass sie falsch lag. Doch das flaue Gefühl nahm zu, als sie ihm langsam ins Wohnzimmer folgte und sich dann neben ihn aufs Sofa setzte. „Wie war dein Tag?“ fragte sie scheinbar beiläufig, während sie ihn dabei beobachtete, wie er durch die Programme zappte.

„War okay.“ Er nickte leicht, während er seinen Blick nicht vom Bildschirm abwandte.

„Hast du meine Mutter gut abgeliefert?“ Izzie spürte Kälte, die langsam in ihr hoch kroch, als sie seine zusammengepressten Lippen sah. Oh nein! Dachte sie mit Entsetzen. Ihre Mutter hatte doch hoffentlich nicht erwähnt, wie gerne sie Großmutter werden wollte! Das würde sie ihr doch niemals antun. Aber es passte zu Alex' Gemütszustand, dass das ganze etwas mit ihrer Mutter zu tun hatte. „Hast du Liz kennen gelernt?“ plapperte sie nervös weiter. Sein Schweigen machte sie zunehmend nervöser. Und sie hatte einfach nicht den Mut, ihn direkt zu fragen, was los war. Doch das war gar nicht nötig, denn Alex griff plötzlich in die Hosentasche seiner Jeans und hielt dann etwas in der Hand, dass ihr für einen Moment den Atem stocken ließ. Das war … Sie zwinkerte ungläubig, während sie den Gegenstand nur anstarren konnte.

„Du erkennst ihn wieder?“ Er lächelte wehmütig.

Izzie spürte, wie ihr heiß und kalt zugleich wurde. „Mein Ring!“ stammelte sie. „Woher hast du ihn?“

„Deine Mutter hat ihn mir gegeben.“ Er drehte den weißen Ring mit den farbigen Glassteinchen nachdenklich zwischen seinen Fingern. „Sie meinte, dass du ihn haben solltest. Du hattest ihn damals abgelegt und wohl vergessen.“

Izzie schüttelte stumm den Kopf. Sie hatte ihn nicht vergessen. Sie hatte ihn ganz bewusst dort gelassen, weil sie mit ihrer Vergangenheit hatte abschließen wollen. Dazu gehörte auch dieser Ring, den Alex ihr ein paar Tage nach ihrer überstürzten Trauung geschenkt hatte, - als Eheringersatz, bis er einen neuen, richtigen für sie ausgesucht hätte, hatte er ihr damals versprochen. Doch dazu war es nicht mehr gekommen. Den Ring zu sehen, brachte alte Erinnerungen zurück, die immer noch schmerzten. Sie hob den Kopf und sah, dass Alex sie mit nachdenklichem Blick beobachtete. Sie hatten das schon alles hinter sich gebracht: Die Trauung, ein paar Tage als Ehepaar, die Hoffnung, dass ihre Beziehung ein Leben lang halten würde. Und mit einem Mal überkam sie plötzlich diese unbändige Sehnsucht, das alles ganz schnell wieder zu bekommen. Sie wollte ihr altes Leben zurück. Sie wollte Alex' Frau sein, genauso, wie sie es sich vor dem Altar vor über einem Jahr versprochen hatten. Sie blinzelte ein paar Mal, um die Tränen zu vertreiben, die plötzlich in ihr hochstiegen. Ihre Mutter kannte sie gut, dachte sie voller Bitternis. Nicht ohne Grund hatte sie Alex den Ring mitgegeben. Sie wusste, wieviel ihr der Ring, bzw. die Symbolik, die dahinter stand, immer noch bedeutete. Und als sie hoch schaute und Alex' Blick sah, wusste sie, dass ihm genau dasselbe in dem Moment durch den Kopf ging. Sie nahm ihm den Ring vorsichtig aus der Hand und betrachtete ihn von allen Seiten. „Danke!“ flüsterte sie, während sie die Hand fest darum schloss.

„Bedanke dich nicht bei mir. Bedanke dich bei deiner Mutter.“ Er legte zögernd einen Arm um sie und zog sie näher zu sich heran. „Ich habe dir damals das Versprechen gegeben, dir einen richtigen Ring zu kaufen“, sagte er stockend und mit leiser Stimme. „Ich habe es nicht vergessen.“

Izzie war froh, dass ihr Kopf gegen seine Brust gelehnt war, so dass er ihr Gesicht nicht sehen konnte. Denn sonst hätte er gesehen, wie sich ihre Augen langsam mit Tränen füllten. Tränen der Freude, nicht der Trauer. Sie öffnete ihre Hand und schaute auf den Ring herab, der ihr soviel Glück aber auch soviel Leid gebracht hatte. Und sie wusste, dass Alex diesmal Wort halten würde. Eines Tages würde sie wieder seinen Ring tragen. Und dann würde es für immer sein.

sönnchen

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Monday, August 30th 2010, 5:40pm

:ohno: wie kann man nur so extrem aneinander vorbei reden?? david hat doch gar net mitbekommen, dass lexie dieses apartment für sie beide mieten will....ich sach nur männer sind vom mars und frauen von der venus.... :yes:
ich bin ja mal gespannt, wie er reagiert, wenn er von seinem glück erfährt....das führt doch bestimmt zu der ersten auseinandersetzung (aber lexie tut mir ja leid, aber ich halte da zu david.... :smiliehappy: )

Zitat

Und sie wusste, dass Alex diesmal Wort halten würde. Eines Tages würde sie wieder seinen Ring tragen. Und dann würde es für immer sein.
:lovegrin: :bunnysmilie: ja bei dir haben sie wenigstens noch ne chance....ich hätte ihnen das auch bei shonda gewünscht... :shondaslap:
:foryou:

Mona

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Monday, August 30th 2010, 5:47pm

:ohno: wie kann man nur so extrem aneinander vorbei reden?? david hat doch gar net mitbekommen, dass lexie dieses apartment für sie beide mieten will....ich sach nur männer sind vom mars und frauen von der venus.... :yes:


:lmao: Gut ausgedrückt. Und wow ... Ich bin beeindruckt, dass du gleich erkannt hast, dass David auf dem Mars lebt und deshalb nur "Bahnhof" verstanden hat. :zwinker:

Zitat

ich bin ja mal gespannt, wie er reagiert, wenn er von seinem glück erfährt....das führt doch bestimmt zu der ersten auseinandersetzung (aber lexie tut mir ja leid, aber ich halte da zu david.... :smiliehappy: )


Das verrate ich doch jetzt noch nicht. :whistle:


Zitat


ja bei dir haben sie wenigstens noch ne chance....ich hätte ihnen das auch bei shonda gewünscht... :shondaslap: [/align]
:foryou:


Ja, ich könnte heulen, wenn ich daran denke, dass die neue Shondaland Staffel ohne Izzie sein wird. :crykleenex: Aber ich habe ja meine Fanfic, die mich wieder aufbaut. Das ist das schöne, wenn man selber "Schicksal spielen" kann. :D

Und nun noch ... :thx: :bighug:

sönnchen

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Monday, August 30th 2010, 5:51pm

Zitat

Und wow ... Ich bin beeindruckt, dass du gleich erkannt hast, dass David auf dem Mars lebt und deshalb nur "Bahnhof" verstanden hat. :zwinker:
also mit dem zaunpfahl hätteste aber locker ein pferd umhauen können .... :rofl2:

Zitat

Aber ich habe ja meine Fanfic, die mich wieder aufbaut. Das ist das schöne, wenn man selber "Schicksal spielen" kann. :D
ja wenigstens bei dir ist die welt noch in ordnung... :smiliehop:

Mona

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Monday, August 30th 2010, 5:54pm

Zitat

also mit dem zaunpfahl hätteste aber locker ein pferd umhauen können


Vermutlich. :smallgrin: Allerdings habe ich wirklich versucht, das ganze so zu formulieren, dass das ganze leicht missverständlich wird. Zumindest aus der Sicht eines Mannes. Frauen können auch zwischen den Zeilen lesen. :smilietongue: Oh, das war jetzt fies. :embarrassed:

sönnchen

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Monday, August 30th 2010, 5:56pm

Zitat

Frauen können auch zwischen den Zeilen lesen. :smilietongue: Oh, das war jetzt fies. :embarrassed:
NEIN!!!!! :eyebrows: :lmao:

Mona

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Thursday, September 2nd 2010, 9:20pm

Kapitel 47


MerDer Haus


„Das ist gut!“ Derek nickte anerkennend, während er erneut einen Bissen von seinem Gnocchi/Tomaten/Mozarella Auflauf nahm. „Sehr gut sogar.“

„Es freut mich, dass es dir schmeckt.“ Meredith lächelte ihm zu. „Lexie hat ihn gemacht", gab sie dann preis.

„Lexie?“ Derek hielt inne und runzelte die Stirn. „Ist sie hier? Hast du mir nicht vorhin erzählt, dass sie und David einen Besichtigungstermin für ihr neues Apartment hätten?“

„Das stimmt.“ Meredith nickte eifrig. „Zumindest ist es das, was mir Lexie erzählt hat.“ Sie spießte ein Kartoffelklößchen auf ihre Gabel. „Lexie hat es gestern gekocht, und ich habe es vorhin in der Mikrowelle warm gemacht, kurz bevor du nach Hause gekommen bist“, kam sie wieder auf das Thema Essen zurück.

„Oh.“ Derek nickte schmunzelnd. „Verstehe. Nun, sag Lexie, dass es wirklich vorzüglich geschmeckt hat. Vielleicht kann sie dir einmal das Rezept geben“, schlug er vor.

„Selbst, wenn ich es strikt nach Rezept kochen würde, würde es nicht so schmecken.“ Sie rollte theatralisch mit den Augen. „Du weißt doch, dass ich es nicht so mit dem Kochen habe.“

„Ich weiß." Er zwinkerte ihr zu. "Aber dafür hast du andere Qualitäten.“ Blitzschnell sprang er auf und war mit einem Satz bei ihr.

„Hey, das Dessert gibt es später!“ Sie wehrte ihn lächelnd ab. „Es sei denn, du bevorzugst es, dein Dessert vor dem eigentlichen Hauptgang einzunehmen.“ Sie wollte sich gerade zu ihm beugen und ihn küssen, als sie hörte, wie die Haustür aufging und sich Schritte näherten. „Wer kann das sein?“ flüsterte sie Derek zu. Doch sie musste nicht lange auf eine Antwort warten, als eine große, dunkle Gestalt nichtsahnend in die Küche geschlendert kam.

„Oh ... Hi Derek, Hi Meredith!“ David lächelte ihnen zu. „Lasst euch nicht stören! Ich wollte mir nur kurz etwas zu trinken holen.“ Er ging an den Kühlschrank und holte eine Flasche Cola heraus.

„David?“ stieß Meredith hervor und starrte ihn dabei an, als ob er ein Geist wäre. „Was tust du hier?“

„Ich ...“ Er runzelte irritiert die Stirn und hielt seine Flasche nach oben. „Eine Cola holen.“ Er sah wie die beiden ihn verstört ansahen. „Ist etwas nicht in Ordnung?“

„Wo ist Lexie?“ warf Derek ein.

Meredith schaute auf die Uhr, und ihre Augen weiteten sich. „Sie hat mir gesagt, dass um halb 8 der Besichtigungstermin für das Apartment wäre. Jetzt ist es kurz nach halb!“

„Ja, und?“ David zuckte irritiert mit den Schultern. „Ich bin sicher, dass sie gleich nach Feierabend dort hingefahren ist. Zumindest habe ich gesehen, wie sie in ihren Wagen stieg ...“

„Was machst du dann hier?“ wiederholte Meredith noch einmal ihre Frage von vorhin.

Verwirrt runzelte David die Stirn. „Ich … ich habe mir unterwegs eine Pizza geholt“, sagte er mechanisch. „Ich wollte auf mein Zimmer gehen und sie dort essen.“

Derek deutete zum Auflauf. „Du hättest keine Pizza holten müssen!“ sagte er grinsend. „Wir haben hier noch mehr als genug. Komm setz dich und iss etwas mit uns!“

„Derek!“ Meredith rollte ungeduldig mit den Augen. „Das ist doch nicht der Punkt! Natürlich kann er hier mit uns essen, wenn er möchte. Aber ...“

„Lexie hat es gemacht“, warf Derek schnell ein, bevor Meredith weiterreden konnte.

„Auch das tut nichts zur Sache!“ Sie warf ihm einen genervten Blick zu. „Der Punkt ist, dass ...“

„Das ist wirklich lieb von euch. Aber ich habe für die Pizza bezahlt und würde sie auch gerne essen, bevor sie kalt wird“, sagte David in ruhigem Tonfall. „Vielleicht ein anderes Mal.“ Er wollte sich gerade abwenden, als Meredith aufsprang und ihm den Weg versperrte.

„Halt!“ rief sie und streckte den Arm aus. „Darf ich endlich zu Ende reden?“

„Sicher.“ David nickte verunsichert. „Was wolltest du sagen?“

Sie schaute auf die Uhr und seufzte theatralisch. „Jetzt ist es gleich 10 nach halb 8. Und Lexie ist jetzt vermutlich schon im Gespräch mit der Vermieterin!“

„Vermutlich.“ David räusperte sich unbehaglich. „War es das? Kann ich jetzt gehen?“

„Ich wiederhole noch einmal. Wieso bist du hier?“ Sie fixierte ihn mit festem Blick. „Ich dachte, dass du mit Lexie mitgefahren wärst!“

„Wieso sollte ich?“ Er runzelte verwirrt die Stirn.

Allmählich hatte Meredith den Verdacht, dass sie und David total aneinander vorbei redeten. „Hat Lexie dir nichts erzählt?“ fragte sie misstrauisch.

"Über das Apartment?" fragte er vorsichtig nach.

Meredith nickte.

Er seufzte leise und fuhr sich dabei durch sein dichtes, dunkles Haar. "Also was ich weiß ist, dass sie in der Zeitung ein Inserat für ein Apartment gefunden hat und dort gleich angerufen hat, um einen Besichtigungstermin zu vereinbaren für ...“ Er stoppte und schaute auf die Uhr. „ … jetzt.“

„Weiter.“ Meredith gestikulierte wild mit ihren Armen. „Was weißt du noch?“

David versuchte sich zu erinnern, was er über das Apartment gelesen hatte. „Ich glaube, es war in der Nähe vom Stadtpark“, sagte er dann zögernd. „Außerdem hatte es einen Kamin und ...“ Er tippte sich an die Stirn. „... Parkettboden?“

„Oh mein Gott!“ Meredith schloss frustriert die Augen. „Sie hat es dir also nicht erzählt!“ stieß sie hervor.

„Was hat sie mir nicht erzählt?“ fragte David verwirrt.

„Ich habe ihr gesagt, dass sie mit dir reden soll, bevor sie einen Termin zur Besichtigung vereinbart!“ Sie stöhnte leise auf und wandte sich dann Derek zu. „Kein Wunder, dass sie immer nur in Schwierigkeiten gerät, wenn sie nur die halbe Wahrheit erzählt!“

„Welche Wahrheit?“ warf David ein, während er mit gerunzelter Stirn zwischen beiden hin und her sah. „Kann mich mal jemand aufklären, was hier eigentlich los ist?“

Meredith tauschte einen Blick mit Derek aus und stöhnte dann frustriert auf, als er ihr aufmunternd zunickte. „Lexie will dieses Apartment für euch beide mieten!“ stieß sie dann hastig hervor. „Ich hatte ihr gesagt, dass sie dich vorher informieren soll, was sie vorhat. Und sie versprach mir, dass sie es tun würde.“

„Sie … sie hat mir nur erzählt, dass sie ein Apartment in Aussicht hätte, bzw. einen Termin vereinbart hätte“, stotterte David perplex über die Neuigkeit. „Sie hat kein Wort darüber gesagt, dass sie und ich ... ich meine ... wir beiden ...“ Er brach ab und schüttelte ungläubig den Kopf. „Hat sie dir wirklich erzählt, dass sie vorhat, dort mit mir einzuziehen?“ hakte er noch einmal nach, um ganz sicher zu gehen, dass er sich nicht verhört hatte.

Meredith verzog leicht schmollend den Mund. „Glaubst du, dass ich mir so etwas ausdenke?"

Nein, vermutlich nicht.“ David schaute auf die Uhr. „Viertel vor 8“, murmelte er dann. Er schaute hoch. „Glaubt ihr, dass ich es noch schaffen kann, wenn ich jetzt losfahre?“

„Hast du die Adresse?“ warf Derek stirnrunzelnd ein.

„Lexie hat sie mir gegeben!“ mischte sich Meredith ein. „Ich habe die Adresse in meine Jackentasche gesteckt. Moment!“ Sie rannte nach draußen zur Garderobe, wühlte in ihrer Jacke und kam dann mit einem triumphierenden Lächeln wieder in die Küche. „Hab sie!“

"Okay, danke!“ David riss ihr den Zettel förmlich aus der Hand. Stirnrunzelnd starrte er dann die Adresse an. „Ich bin total ortsunkundig“, seufzte er dann. „Wo ist diese Straße?“

„Meredith ist ortskundig“, warf Derek ein und grinste leicht. „Sie kann es mit jedem Taxifahrer aufnehmen.“

„Wirklich?“ David's Augenbrauen hoben sich erstaunt. „Würdest du ..?“ Er ließ den Satz offen.

„Ja, wieso nicht?“ Sie zuckte mit den Schultern. „Jeden Tag eine gute Tat.“ Sie zwinkerte ihm zu. „Und außerdem tue ich meiner Schwester noch einen Gefallen." Sie bugsierte David aus der Küche.

„Was ist denn mit der Pizza?“ rief Derek ihnen hinterher.

„Iss du sie!“ war David's einziger Kommentar, bevor er gemeinsam mit Meredith das Haus verließ.

sönnchen

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290

Yesterday, 9:51pm

ohhhh man, david war aber immer noch echt SCHWER von begriff.... :smiliehappy:
dann hoffe ich mal, das meredith ihn noch rechtzeitig zum vereinbarten termin bringen kann...
ich wär allerdings an dereks stelle nicht ganz so begeistert - immer werden die beiden in ihrer zweisamkeit gestört -
aber was tut man nicht für freunde... :lmao:

Zitat

Sie rollte theatralisch mit den Augen. „Du weißt doch, dass ich es nicht so mit dem Kochen habe.“ „Ich weiß." Er zwinkerte ihr zu. "Aber dafür hast du andere Qualitäten.“ Blitzschnell sprang er auf und war mit einem Satz bei ihr.
:crylaugh: egal, wie oft das schon durch den kakao gezogen worden ist, es ist immer noch für einen brüller gut hahaha
so und nun hoffe ich das du bald wieder weiterschreibst :foryou:

Mona

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Yesterday, 11:04pm

Ich denke, morgen komme ich mal wieder zum Schreiben. Das WE war recht ereignisreich. Da hatte ich nur wenig Zeit. :zwinker: Noch ein Kapitel und dann mache ich einen größeren Zeitsprung von ein paar Monaten. Ich muss ja irgendwie mit meinen SLs weiterkommen. :D

:thanks: für deinen Kommentar! smiliekiss

Jessi

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Today, 1:05am

So bin auch wieder auf dem aktuellen Stand. Konversation ist wirklich ein Problem bei Grey's :crylaugh: bzw. sich genau zu zuhören. Lexie & David reden wirklich aneinander vorbei, zum Glück gibt es Mer, die alles aufklärt. Fand die Szene in der Küche total :wub: :smiliehappy: . Ich finds toll, dass Robbie Alex, den Ring mit gegeben hat und dass Alex sein Versprechen doch noch einlöst :wub: :thanks: für die Updates
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